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Kammerensemble VivazzA

„Neutöner“ erklangen in der Ahrweiler Synagoge Ensemble „VivazzA“ brillierte mit ausgereifter Präsenz

In der ehemaligen Synagoge in Ahrweiler hatte sich das Ensemble dem Motto „Neu(e)töne“ verschrieben. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die meisten Formen der Neuen Musik, ebenso wie Jazzmusik, als „entartet“ bezeichnet und ihre Aufführung und Verbreitung verboten oder unterdrückt. Die Komponisten wurden als „Neutöner“ verunglimpft, verfemt, politische verfolgt und fanden oft den Tod in konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Das vorgestellte Konzertprogramm widmete sich vier „Neutönern“: Dem tschechischen Komponisten Pavel Haas (1899-1944), dem aus einer oberelsässischen Musikerfamilie stammenden Leo Justinus Kauffmann (1901-1944), dem in Prag geborenen Erwin Schulhoff (1894-1942) und der bekannten, zeitgenössischen Komponistin und Flötistin Valerie Colemann.
Bürgerverein Synagoge (2015)


"Wiener Menú" - Genuss für alle Sinne

Musik und Speisen im gelungenen Wechsel, Delikatessen der Klassischen Musik und Delikatessen aus der Küche des Hauses, von der Vorspeise über das Hauptmenü bis zur nachspeise perfekt arrangiert, war der einstimmige Tenor der Gäste...
Das Kammermusikwerk lebt von raschen Emotionswechseln und stellt dadurch musikalisch sehr hohe Ansprüche an die Interpreten, drei Instrumente sind gleichberechtigt in eine mal heitere und dann wieder ernste Unterhaltung vertieft. Die drei leidenschaftlichen Instrumentalistinnen verstanden es perfekt Musik in Dialog treten zu lassen. Sie glänzten sowohl individuell als auch gemeinsam, in sehr unterschiedlichen Facetten präsentierten sie die enormen Klangmöglichkeiten der Instrumente und begeisterten die Zuhörer von Beginn an.
Bendorfer Kleeblatt (2015)

 

„Die bekannte Fledermaus Ouvertüre war als Einstieg wunderbar geeignet. Die fünf Instrumentalisten konnten ihre Fähigkeiten ausspielen, der Klang und Schwung der Musik war für alle mitreißend. Das Stück von Nielsen hatte einen völlig anderen Charakter und machte deutlich, dass Musik, wie alle darstellende Kunst, sehr unterschiedliche Facetten haben kann. Ich hatte den Eindruck, dass dieses Stück, das sicher die meisten Zuhörer nicht kannten, gut geeignet war, Neugier zu wecken und neue Perspektiven zu eröffnen. Die Vorlage der Shanty Pieces haben wohl alle erkannt, hier war es die originelle und spritzige Umsetzung des bekannten Seemannsliedes, das in seiner virtuosen Umsetzung überzeugte. Alle Mitglieder des Ensembles glänzten auf ihren Instrumenten, die Stücke boten Raum zum individuellen Kennenlernen der Klangmöglichkeiten der Instrumente, aber auch viele Gelegenheiten, den Zusammenklang zu erleben.“

Vernissage der Ausstellung “3 mal Farbe” am 14.11.2014

Geschichte vom Soldaten:

Am 12.11.2013 gastierte das Ensemble „Vivazza“ unter die Leitung von Pamela Coats mit dem Werk „Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky an unserer Schule. Diese Aufführung war ein voller Erfolg; Schülerinnen und Schüler sowie die betreuenden Kolleginnen und Kollegen waren begeistert von der Intensität der Darbietung. Dabei fiel besonders die Wandlungsfähigkeit des Schauspielers Carl-Herbert Braun und das hohe Niveau der Musikerinnen und Musiker mit die Dirigentin Hildegard Schön auf.Als besonderes Kompliment sei bemerkt, dass – obwohl es aufgrund einer besonderen Terminhäufung zur Zeit der Aufführung kaum möglich war, die SchülerInnen auf das Werk vorzubereiten – das Publikum sehr aufmerksam war. Dies ist ein zusätzliches Zeichen von hoher Qualität; Jugendliche der Jahrgangsstufe 9 ohne Ermahnung ein Stunde lang gefesselt und ruhig zuhören zu sehen, war eine große Freude.

Die Zusammenarbeit vor und während der Generalprobe war völlig unkompliziert; das Ensemble „Vivazza“ hat einen sehr flexiblen und engagierten Eindruck hinterlassen.

Ich freue mich bereits auf weitere Aufführungen an meiner Schule!

Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Dobbelstein, StR
Gymnasium Am Kothen Wuppertal
- Fachschaft Musik -

Geschichte vom Soldaten:

Die Zusammenarbeit mit dem Kammerensemble Vivazza und seiner charismatischen künstlerischen Leiterin Pamela Coats war eine Bereicherung für die Reihe der Universitätskonzerte und eine persönliche Freude. Musikalisch wie organisatorisch hoch professionell überzeugt das Ensemble mit Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ mit einem Stück, das gleichermaßen selten zu hören wie dennoch inhaltlich hoch aktuell ist. Die Kombination aus Musik und Text gelang unter Leitung der jungen Dirigentin Hildegard Schön und gemeinsam mit dem Schauspieler Carl-Herbert Braun aufs Beste und bietet einem breiten Publikum Zugang zu Strawinskys grandioser Musik.

(Sophia Herber, Geschäftsführung Collegium musicum der Uni Köln)

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